Holzernte

(beinhaltet: Fällen, Entasten, Entrinden, Aushalten einschl. Vermessen und Sortenbilden sowie Hacken des Holzes)1 )
  • Geeignete Technik und geeignete Sicherheitsausrüstung - Forsttauglichkeit, möglichst FPA-geprüft, sorgfältige
    Wartung und Pflege, technisch einwandfreie Meß- und Hilfsgeräte
  • Umweltschonung - sicheres Befüllsystem, biol. abbaubare Kettenschmierstoffe sowie Hydraulikflüssigkeiten
    und bodenschonende Bereifung (je nach Herstellervorgabe), ausreichende Vorkehrungen für Ölhavarien
  • Qualifikation, erforderliche Ausbildung/Berufs- Erfahrung
  • Schutzausrüstung - persönliche Schutzausrüstung vorschriftsmäßig getragen
  • Verkehrs- und Betriebssicherheit der Maschinen - Einhaltung Gerätesicherheitsgesetz, StVZO, UVV
  • Absicherung der Arbeitsorte - Warnschilder, Absperrung
  • Fachgerechte Fälltechnik - Einhaltung UVV, minimale Stockhöhe, Eingriffvorgaben eingehalten
  • Vermeidung unnötigen Befahrens der Arbeitsfläche - Einhaltung der Rückelinien
  • Vermeidung von Schäden am verbleibenden Bestand, Boden, Gräben und Wegen - keine Rindenverletzungen im
    Bestand, Arbeitslinien einhalten, Gräben freihalten, Wege abziehen
  • Ordnung und Sauberkeit am Arbeitsort - ordnungsgemäße Abfallentsorgung
Holzrückung

(beinhaltet: Bewegen des Holzes vom Fällort zum Lagerort an der Waldstraße) 1 )
  • Geeignete Technik und geeignete Sicherheitsausrüstung - fachlich geprüft nach dem Stand der Technik, technische Überwachung, sorgfältige Wartung und Pflege
  • Umweltschonung - sicheres Befüllsystem, biologisch abbaubare Hydraulikflüssigkeit und bodenschonende Bereifung (je nach Herstellervorgabe), ausreichende Vorkehrung für Ölhavarien
  • Qualifikation, - erforderliche Ausbildung
  • Schutzausrüstung, - persönliche Schutzausrüstung vorschriftsmäßig getragen
  • Absicherung der Arbeitsorte - Warnschilder, Absperrung
  • Vollständige Rückung - restlose Bringung
  • Vermeidung von Rückeschäden und Wundbehandlung - geringstmögliche Stammbeschädigung
  • Vermeidung des Befahrens der Arbeitsfläche - Rückelinieneinhaltung
  • Vermeidung von Schäden am Boden, an Gräben, Wegen etc. - keine Fahrspuren außerhalb der Rückegasse, Gräben freihalten, Wege erhalten/abziehen
  • Fachgerechtes Poltern - vorgegebene Polterplätze einhalten; bündig, abrollsicher und sauber poltern
  • Ordnung und Sauberkeit am Arbeitsort - ordnungsgemäße Abfallentsorgung
1) gekürzter Überblick - vollständige Regelungen siehe Allgemeine und Besondere Güte- und Prüfbestimmungen RAL GZ 244/1 und 244/2, erhältlich bei der Gütegemeinschaft Wald- und Landschaftspflege e.V.
Quelle: Gütegemeinschaft Wald- und Landschaftspflege e.V.
Mehr Informationen unter: http://www.wald-und-landschaftspflege.de/